Smartphones als Game-Changer: Fünf Vorteile von Smartphone-Scanning in der Produktion und Logistik

Wenn man an Barcode-Scanning denkt, fällt einem mit Sicherheit zuerst der Einzelhandel ein. Doch auch in der Logistik und Produktion werden Barcodes zum Track & Trace sowie der Lagerverwaltung erfasst. Während vor einigen Jahren noch dedizierte Handscanner eingesetzt wurden, spielt heute das Smartphone eine immer wichtigere Rolle.

In seinem Blog “Smartphones als Scanner: die Multifunktionsgeräte in Logistik und Produktion” ist Cancom genau auf diese Entwicklung eingegangen. Viele traditionelle Scanner laufen nach wie vor mit Windows CE, für welches der Support allerdings im April 2021 abgelaufen ist. Somit müssen Hersteller auf andere Betriebssysteme wie Android umstellen, weshalb auch herkömmliche Smartphones immer stärker in das Blickfeld rücken. Um Smartphones allerdings scanfähig zu machen, wird eine spezielle Scanning-Software wie die von Scandit benötigt.

Barcode-Scanning-Lösungen bieten Unternehmen zahlreiche Vorteile. Wir wollen Ihnen davon einige aufzeigen.

1. Kosten sparen mit BYOD

Dedizierte Handscanner sind in der Anschaffung sehr kostenintensiv. Für einen Bruchteil der Kosten sind dagegen schon moderne Smartphones und Tablets zu erwerben. Unternehmen, die keine Geräte anschaffen, aber dennoch auf die Benefits von Smartphone-Scanning nicht verzichten wollen, können das mit einer Bring-Your-Own-Device-Strategie umsetzen.

Mit einer MDM (Mobile Device Management)- und Scanning-Lösung werden private Smartphones schnell zu einem voll funktionsfähigen Handscanner. Gerade in Corona-Zeiten hat eine BYOD-Strategie noch einen weiteren Vorteil: Mitarbeiter müssen sich keine Geräte teilen. Somit entfällt der Aufwand der Desinfektion und das Ansteckungsrisiko sinkt deutlich.

2. Scannen in jeder Situation

Mit der Scanning-Lösung von Scandit können Barcodes bei nahezu allen Lichtverhältnissen erfasst werden. Gerade in Produktionshallen oder Lagern ist es häufig dunkel und staubig, so dass viele Scanner an ihre Grenzen kommen. Auch beschädigte oder an unübersichtlichen Stellen angebrachte Barcodes können mit Smartphones jederzeit gescannt werden.

Die Scan-Performance spricht ebenfalls für sich: Smartphones erzielen nicht nur eine höhere Scan-Geschwindigkeit, sondern auch eine größere Reichweite. Die Kameras der Smartphones sind mittlerweile qualitativ extrem hochwertig, dass sich Mitarbeiter nicht mehr strecken und bücken müssen um zu scannen. Jede Branche setzt eigene Barcode-Typen ein. Mit Scandit können Sie neben klassischen 1D-Barcodes wie EAN oder Code 39 und QR-Codes auch PDF417 und maschinenlesbare Zonen wie auf Ausweisdokumenten erfassen.

Neben klassischen Barcode-Scanning sind auch Text- und Bilderkennung immer gefragter. Wenn Mitarbeiter alles in einer Lösung haben, können sie das je nach Bedarfsfall unterschiedlich einsetzen.

 

3. Informationen mit AR abrufen

Augmented-Reality-Funktionen erleichtern das Leben der Mitarbeiter nachweislich und steigern die Effizienz. Hinter jedem Barcode befinden sich zahlreiche Informationen und Daten, die nur abgerufen werden müssen. Per AR-Overlay werden diese Informationen auf dem Display des Smartphones angezeigt. Mitarbeiter können so schneller bestimmte Artikel oder Pakete lokalisieren oder aber Artikel rückverfolgen.

Mit AR-Funktionen kann zudem auch schnell sichtbar werden, wo Produkte nachbestellt werden müssen oder wo noch genügend auf Lager sind. Dafür reicht ein einziger Scan aus. Mit Matrix-Scan können mehrere Artikel gleichzeitig erfasst werden, so ist die Suche nach einem Artikel deutlich leichter und schneller, als wenn das gesamte Lager erst abgesucht werden muss.

 

4. Mit robusten Smartphones jede Situation meistern

Jeder kennt es: Ein herkömmliches Smartphone fällt aus einem Meter Höhe auf den Boden und mindestens das Display ist danach zerbrochen oder das komplette Smartphone funktioniert nicht mehr. Doch mit Hilfe einer robusten Hülle oder eines Outdoor-Smartphones steht einem Einsatz auch unter widrigen Umgebungen oder in einem Hochregallager nichts mehr im Weg.

5. Sofort und für jeden Use Case einsetzbar

Smartphones können nahezu an jedem Arbeitsplatz ohne Probleme eingesetzt werden. Die Lösung ist leicht in bestehende Systeme integrierbar und auf Mobile Devices zu installieren. Da die Mitarbeiter diese Geräte durch den täglichen Gebrauch gut kennen, werden Schulungs- und Einarbeitungsaufwände minimiert. Logistikunternehmen setzen Smartphones häufig in der Lagerverwaltung oder zur Sendungsverfolgung auf der letzten Meile ein.

Im Einzelhandel finden wir Smartphones vor allem da, wo Informationen wie Lagerbestand, Preise oder Inhaltsstoffe abgefragt werden. In der Produktion können Prozesse wie Suchen & Finden, Montageabläufe und Lagerverwaltung mit Hilfe von Smartphone-Scanning beschleunigt werden. Auch die Gefahr von Fehlern bei einer manuellen Eingabe sinkt deutlich.

Aber auch im technischen Kundendienst, Gesundheitswesen und bei Fluggesellschaften finden Smartphones immer mehr Einsatzgebiete. Doch nicht nur auf Tablets und Smartphones ist die Lösung nutzbar, immer häufiger werden gerade in Produktions- und Lagerumgebungen auch Wearables, Drohnen und Roboter eingesetzt, die mit einer mobilen Scanning-Lösung Barcodes selbstständig und schnell erfassen können.

Ohne Smartphones geht es praktisch nicht mehr. Nicht nur im privaten Bereich sind sie nicht mehr wegzudenken, sondern auch in Unternehmen. Dabei sind sie nicht mehr nur reine Kommunikationsmittel, sondern unterstützen Mitarbeiter auch bei der täglichen Arbeit. Mehr Informationen zu Best-Practice-Einsätzen erfahren Sie hier.